Ennetbürgen – Hammetschwand
Glockenschlag 9 Uhr starten wir von Ennetbürgen diagonal ostwärts hoch an der Südseite des Bürgenstocks. Erst wie auf weichem Teppich aus Kastanien, Laub und Bucheckern – ein richtiger Marroniweg! Sogar Rebberge sind zu sehen. Unter uns glitzert der See, in der Ferne schwebt eine einzige Föhnlinse. Um die Wallfahrtskapelle St. Jost mit mittelalterlichen Fresken und wunderbarer AUSSICHT drapieren sich malerisch Findlinge in diversen Formen und Farben. Danke, liebe Gletscher!
Nun wechseln wir die Himmelsrichtung gegen Westen. In lichtem Wald geht’s weiter in die Höhe. Aber auf dem Mattgrat Richtung Känzeli wird die Lage AUSSICHTslos: Steigen wir nun in schattigem Wald über moosverkrustete Steine oder sind es skurrile Wurzeln? Die vielen Holztreppenstufen belohnen uns schliesslich mit einem fulminanten Tiefblick gegen Norden direkt in den See hinunter.
Punkt 12 Uhr erreichen wir Hammetschwand, wo uns die raumfüllende AUSSICHT fast den Atem nimmt. Sogar die einzige Föhnlinse hat sich verabschiedet. Warum in die Ferne schweifen? Sieh, die Heimat liegt so nah! Unsere Rückkehr unterbrechen wir im edlen Hotel Villa Honegg. Drinks in edler Umgebung ermöglichen uns einen elastischen Abstieg, so dass wir punkt 15.45 Uhr Ennetbürgen erreichen. Das verspätete Postauto und den verpassten Zug in Altdorf ignorieren wir nach diesem prächtigen Tag grosszügig.
Danke Kurt, für die vielen schönen Eindrücke. Alles hat bestens geklappt!
Irene Hörmandinger






