Sektion

Zünggelenflue, Timpel

Tourenbericht: Otmar Spescha
Tourenleiter: Werner Item
  • Genussmeile zum ersten: Aussicht-Speis und Trank
  • Genussmeile zum zweiten: Aussicht gen Süden

Die Legende besagt, dass hoch oben am Seebner Hausberg, dem Urmiberg im Gebiet der Zünggäläflue ein vogelartiges Wesen mit braunem Federkleid, genannt Zünggälä-Huu, lebte. Dieses Wesen machte den Seebner-Bauern arg das Leben schwer, weil es immer wieder Lämmer und Gitzi riss und so die Seebner Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte.

Soweit die Legende. Im Vorfeld unserer Tour konnte man aber feststellen, dass dieser Zünggälä-Huu nach wie vor sein Unwesen treibt. Diesmal jedoch im positiven Sinne. Während die Wetterprognose für den Tourentag die ganze Woche schlecht war, erwartetet uns am Samstag bestes Bergwetter. Daran geglaubt haben jedoch nicht viele. So trafen sich nur gerade zwei Einheimische den Tourenleiter Werni um 08:00 Uhr in Seewen unterhalb der Hebleren. Von dort aus gings ohne langes Warmlaufen schon ziemlich schnell zur Sache resp. über schöne Steinmauern, vorbei an gwundrigen Lamas und weiter über mehr Stock als Stein, teilweise wegsuchend zur Zünggelenflue. Danach gings mit einigen spannenden Auf und Abs via Ränggen zum höchsten Gratpunkt oberhalb vom Timpel. Hier genossen wir die schöne Aussicht sowie Speis und Trank, waren uns aber nicht einig, ob das nun das verspätete Znüni oder das verfrühte Zmittag war. Sehr schnell waren wir uns jedoch einig, dass wir im Restaurant Timpel noch «eis go zieh» settid. Gesagt getan. Hier haben wir nicht nur auf die gelungene Tour angestossen, sondern demokratisch abgestimmt, dass wir nicht weiter «tschummplä wend» sondern die Luftseilbahn und Bus nach Brunnen, sowie den Zug zurück nach Seewen zurück nehmen.

Vielen Dank an Werni für die umsichtige und humorvolle Tourenleitung.

Teilnehmende: Pia, Otmar

Tour vom 17. Oktober 2026 | Bericht vom 26. Oktober 2026