Veteranen

Stöcklichrüz (1246 müM)

Tourenbericht: Sebi Wiget
Tourenleiter: Josef Wiget

Bei schönstem Herbstwetter und nach einem feinen Kaffee plus, gings in Willerzell los mit opsi gah, vom Sihlseeufer äweg über Sunnberg Richtung Summerig. Aber scho bi de Bergstation vom alte Schylift isch es ä Tschopä z warm gsi. Schön allmälig ist es opsi gegangen, und mir haben auf beide Seiten ins Sihltal chönnä appe luogen. Bei der Alphütte, wos ordli Mist alegen hend müessä, haben wir den ersten Durst gelöscht. Gägä de Vogelherd auf der Waldstrasse vorbei am mysteriösen Alpgadä vo de Grueb isch es sogar nitzi gange. Nur noch ein Katzensprung, und wir waren auf dem Stöcklichrüz. Wunderbar war die Aussicht auf das Steuerparadies mit dem Obersee. Auch über die Linthebene hinaus wurde geschaut und so mancher bestiegene Berggipfel, etwa der Speer, Mattstogg oder der Federispitz wurde entdeckt.

Aber wir wollten nicht lang umäblatterä, sondern möglichst schnell zur Alpwirtschaft Gueteregg. Dort wurden wir aus der Küche mit feinem Essen und dem obligaten Kaffee verwöhnt. Gestärkt und voll motiviert nahmen wir den Abstieg durch den Chopfwald in Angriff. Müselistill wars im Walde, man hörte fast das verdorrte Laub fallen. Auf der anderen Talseite surrten Auto und Töffs über die Passstrasse. Dem Fischbach entlang erreichten wir den Talboden und staunten über die alten Militärbunkerli, ein Überbleibsel vom Reduit. Beim St. Wendelin Chappeli haben wir noch einmal gegruobed. Im Dorf vorne haben wir die Goldauer verabschiedet, wir fuhren aber über die Ibergeregg wo wir noch eins auf der Terrasse genehmigten.

Es war wieder einmal eine gelungene Herbstwanderung und es hatte nicht einmal dräckigi Schuh gäh.


Tour vom 29. September 2026 | Bericht vom 30. Oktober 2026