Herbstnebel und Himmelchopf
Bei herbstlichem Nebel trafen wir 6 Mannen (Kurt, Peter, Walter, Werner, Stephan, Adrian) und Dame (Agnes) uns beim Brüöl und fuhren an den Wägitalersee, offenbar ein Paradies für Fischer. Dort trafen wir noch einen weiteren, bereits leicht unterkühlten Peter. Bald gings schon gääch obsi durch den Wald. Wir waren gespannt, ob wir der trüben Suppe entfliehen würden. Aber mit Kurts trefflicher Organisation und dem Namenspatron der beiden Peter konnte eigentlich nichts schief gehen.
Die herbstliche Farbenpracht kam schon in den Nebelschwaden zur Geltung, und bei der Zindlenalp zeigte sich ein erstes Mal die Sonne und gab den Blick auf die umliegenden Bergspitzen inklusive Schiberg frei. Bald ging es durch karstiges Blockgelände auf einen kleinen Vorgipfel, wo uns an der Sonne wärmten und uns an den Rottönen der Heidekräuter und der Heubeeristauden erfreuten. Auf den Himmelchöpfen waren wir dem Himmel schon recht nah und die Aussicht öffnete sich noch weiter.
Auf dem Abstieg stieg uns der Nebel entgegen, und bald gings gleitig und gschliferig zur Strasse hinunter. Wir liessen den tollen Herbsttag in fröhlicher Runde im Restaurant Seeblick ausklingen, wo unser Redaktor den gewitzten verbalen Schlagabtausch mit der auch nicht aufs Maul gefallenen Kellnerin sichtlich genoss. Jetzt wissen wir alle präzis wie gross die kleine Kugel Glace zu sein hat, und wie viele Würmli Vermicelles es denn sein sollten…
Herzlichen Dank Kurt und der aufgestellten Runde für die rundum gfröite Tour!






