Ski-Hochtouren Montblanc
Skibergsteigen auf anspruchsvollen und nicht überlaufenen Touren. Das war die Idee. Ein Gebirge gespickt mit tollen und kühnen Berggestalten. Ja so sieht es aus beim höchsten Alpengipfel. Dazu war erfreulicherweise ein sehr grosses Interesse vorhanden.
Um dort unterwegs sein zu können braucht es einigermassen stabiles Wetter und sichere Verhältnisse. Beides wurde nicht vorhergesagt.
Ein anderer Plan wurde kreiert. Ab in den Parc National des Écrins. Da schimmerte der Silberstreifen am Wetter-Horizont. „Grand beau“ war es zwischendurch, aber auch „tempete“. Flexibilität gehört zum Unterwegssein in den Bergen dazu. Wir machten davon Gebrauch. Roche Faurio, Montagne des Agneuaux, Ailfroide Orientale hiessen sie, unsere Gipfel. „Sauvage“ sagen sie die Franzosen. Wow, was für Berge, welche Ambiance. Und wir mittendrin, durchwegs mutterseelenallein unterwegs. Es war eine Woche mit viel Improvisation, grossartigen Touren in ganz wilder Natur. Ein echtes Privileg, dort so zufriedene Gäste wie euch führen zu dürfen. Danke euch allen für diese Erlebnisse. Vielen Dank an meinen Bergführerkollegen Patrick Weiss für die kompetente Mitarbeit und dem frischgebackenen Tourenleiter, Wasser- und Seilträger Patrick Betschart für die Seilführung.
Der Silberstreifen am Horizont leuchtet immer mal wieder – auch am Montblanc.
Bis zum nächsten Mal.
Adrian Schuler

