Schwarzenstock 1495 m
Wir sind wieder einmal auf der besseren Seite was das Wetter anbelangt, der Föhn borzed mit dem Westwind und verschont uns heute noch mit Regen und Gewitter. So meldeten sich dreizehn Wandervögel zur gemütlichen Überschreitung des Schwarzenstocks an. Im Brunni zum Zünikaffee waren alle beisammen. Auf dem alten Zwäckentobel Weg giengs allmäli duropsi. Die Blumenwelt war noch rar, nur Schlüsselblumen und div. Pestwurze waren afig überall aus dem Riedboden gekommen. Vereinzelt waren auch Soldanellen und es paar weitere schöne Blüemli zu sehen.
Nach einer Tenü Erleichterung und einem Schluck erreichten wir die Strasse. Immer wieder wurde nach Gemsen Ausschau gehalten. Aber die Gemsen in der Riesi änä, entpuppten sich später auch nur als Grotzli. Bei der Müsliegg haben wir das Alpenpanorama genossen. Es war wieder einen Tschoppen kühler und jetzt ist es nur noch ein Katzensprung über die Stäglerenegg zum Schwarzenstock. Wir fühlten uns beim Laufen über den jungen, grünen Alprasen wie Engel auf einer Wolke. Die Gipfelbänke, Fabrikat Edelweiss W. luden zum Mittagrasten ein. Auch hier wurde viel herum geguckt, und gefragt, was isch das ächt det.
Als alle nach einen Kaffee Luscht hatten, packten wir zusammen und nahmen den Weg direkt über die Hertenbodenweid zur Holzegg. Aprikosenkuchen mit Nidel und Nussgipfel ect. wurden genossen zum Kaffee oder Tee. Als die Sonne durch die Wirtschaftsfenster zündete, hatten wir kein Hockleder mehr. Aber ohä lätz, nicht alle wollten mit dem Tourenleiter ins Brunni. Vier machten den Abstieg übers Mythenbad direkt nach Schwyz.
Wir machten den Abstieg übers Wanneweidli und den Zwüschetmythenwald zum Ausgangspunkt. Auch auf dem Abstieg war weit und breit keine Mythengeiss zu sehen, nur ein grosser Hüslischnägg konnten wir bewundern. Jetzt wurden wieder alle in die richtigen Auto verfrachted, damit jeder dann auch am richtigen Ort aussteigen konnte. Und weil wir noch nicht alles gesagt hatten, machten wir noch im Alpina eine Pause.
Noch zur Information: 2019 machten wir oder ich bis Mitte Mai 4 Skitouren ins Laucherenstöckli mit insgesamt 10 Abfahrten ins Jsätobel, weils so schön war. Der Wettergott lässt grüssen.









