Veteranen

Mördergruebi – Laucherenstock

Tourenbericht: Josef Wiget
Tourenleiter: Josef Wiget

Wahrscheinlich sind die Einheimischen im Jbrig einfach die besseren Schneeanbeter als diejenigen auf der Fillgauerseite. Denn für die Schytour über den alten Chäsweg hatte es auch dieses Jahr wieder zu wenig Schnee. Also machten wir uns mit dem Schyplunder parat und fuhren zum Parkplatz an der Laburgstrasse. Tiptope Schneeverhältnisse fanden wir, nur die ersten 100 Meter mussten wir noch ein paar Müshüfen und Graswäslig überfahren. Auf tragendem Schnee, der in der letzten Nacht noch mit einem Schümli Neuschnee verbessert wurde, gings obsi durch die Bueffen. Auch durch den Bueffenwald waren prima Verhältnisse. Das Neuschneeli wurde immer grösser und so mussten keine Harscheisen an den steilen Stellen montiert werden, wie in anderen Jahren.

Nach Tenü fetz, kurzen Trinkhalt und einem Tötz abkratzen brannte die Sonne schon richtig frühlingshaft. Wir waren in den Duolen und den alten Föhren der Mördergruobi wie in einer anderen Welt. Bei der Abigweid verliesen wir die Spur und testeten den Neuschnee und suchten die Nähe der alten Bäume. Ich merkte noch glie, dass die Abfahrt über die Schypiste die beste Sache ist, denn es hatte ein fast 10 cm neues Gusäli. Zuerst wurde aber auf dem Laucherenstock der Znüni Sack und die Gutterä hervorgeholt. Wir genossen die Ruhe und freuten uns auf die schöne Abfahrt. Bei der Laucheren Beitz wurde noch einmal für uns extra ein Tisch aufgestellt und wir genossen zwei Kaffeerunden. Den zwei Spendern sei herzlich gedankt. Danke auch dem Personal, das schon in der Aufräumphase war.

Im unteren Teil der Abfahrt der Bueffenweid hat uns der alte Schnee wunderbar getragen und so waren alle Ränke mit guter Stilnote zu bewältigen. Als wir wieder alles verstaut hatten und da auf der Jbergereggstrasse keine Beitz offen hatte, verabschiedeten wir uns sechs Geniesser voneinander und hofften auf ein Sonnengrüebäli zuhause.


Tour vom 24. März 2026 | Bericht vom 29. März 2026