Veteranen

Huser Stock (1904m)

Tourenbericht: Wisel Rey
Tourenleiter: Alois Rey

Skitour oder doch eine Wanderung, das war die Frage. Zwar war seit letzter Woche in unserer Region genügend Schnee gefallen, leider aber regnete es in der Folge wieder bis in grosse Höhen. Aber wir können ja glücklicherweise mit verschiedenen Bahnen den unteren, mittlerweile grünen Gürtel in Talbodennähe umschiffen. Und so entschlossen wir uns, mit den Ski vom Stoos auf den Huser Stock zu laufen. Aber auch diese Unterfangen war nicht ohne! Als der Tourenleiter am Morgen ein Billett auf den Stoos lösen wollte, war dies in der SBB App nicht möglich. Grosses Rätselraten, aber irgendwann dämmerte es auch dem Tourenleiter. Könnte es sein, dass die Stoosbahn nicht fährt? Uns so war es denn auch. Die Bahn hat 3 Wochen lang den Betrieb wegen Revisionsarbeiten während der Woche eingestellt. Zum Glück gibt es noch das Seilbähnchen von Morschach auf den Stoos. Und noch mehr Dusel hatte der Tourenleiter, dass er die beiden Kollegen, welche direkt mit dem Bus ins Schlattli fahren wollten, noch frühzeitig telefonisch auf den Stillstand der Standseilbahn aufmerksam machen konnte.

So trafen sich eine Frau und sechs Männer zur verabredeten Zeit auf dem Gemeindeparkplatz Brüöl in Schwyz. Auf dem Stoos angekommen stellten wir fest, dass zwar genügend Schnee liegt, dessen Qualität liess aber eine eher lehrreiche Abfahrt vermuten! Frohgelaunt und anfangs noch bei kühlen Temperaturen, wir sind uns eben noch nicht an den Winter gewohnt, stiegen wir von Teufböni über Unterbäch zum Firenboden. Als uns die ersten Sonnenstrahlen erwärmten, war mit Blick auf unser Tourenziel auch gleich ein kurzer Trinkhalt angesagt. Die restlichen rund 250 Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz des Huser Stocks auf 1904 m.ü.M. konnten wir dann in der Sonne und weiter auf guter Spur emporsteigen. Unter wolkenlosem Himmel bewundertenwir die Innerschweizer Alpen, wobei die ausgeprägte Föhnmauer beim Clariden eindrücklich zeigte, dass der «älteste Urner» immer noch regelmässig das Sagen hat!

Die Abfahrt gestaltete sich dann im oberen, sonnenbeschienen Teil besser als vermutet, und es konnten doch noch ein paar ordentliche Schwünge hingelegt werden. Im schattigen Teil Richtung Teufböni waren dann die notwendigen Kehren nicht mehr so rund. Die Pistenmaschine hat dann extra für uns noch auf etwa 150m eine Piste planiert und vor dem Restaurant konnten wir dann noch auf der seit dem Wochenende angelegten Piste runterwedeln.

Ich meine, es war ein gelungener Auftakt zur Skitourensaison 2025/2026 der Veteranen.


Tour vom 2. Dezember 2025 | Bericht vom 4. Dezember 2025