Veteranen

Furggelenstock

Tourenbericht: Josef Wiget
Tourenleiter: Josef Wiget

Grosse Diskussion auf dem Parkplatz, gömmer oder gömmer nid. Jeder hatte eine andere Prognose fürs Wetter. Einer meinte sogar, seine Frau habe ihm gesagt, gang du jetzt nur. Jetzt grad regnet es nicht, und so sind wir gegangen. Im Riedkapelli hatte sich der 5te Teilnehmer ins Auto gequetscht. Kein Schnee und wir sind schon bim Muser verbie. Auf der Haggenegg sah es schon besser aus dem mit Schnee.

Wir packten die Schy und stampften durch den nassen und tiefverlöcherten Schnee bis zum Pistenanfang. Nach äs paar Ränk waren wir schon beim Grillhüttli und mussten zwei Kaffee trinken bis es aufhörte zu seichen. Wir zahlten, sagten mier chömid nu einisch und machten eine Schussfahrt ins Brunni.

Mit den Fellen an den Schyern gings zügig obsi. Aber zuerst musste noch von einem Verhüenderi der Geldseckel gesucht werden. Gemächlich gings höher und ufemä Bödeli verschnauften wir und löschten den Durst. In weiter Ferne sahen wir schon eine blaue Störung. Die letzte halbe Stunde war gächer und schon hatte ein Hüenderi seine Kappe nicht mehr. Kurz wurde auf dem Gipfel etwas gepickt, denn der Tourenleiter sprach immer von einer Suppe im Grillhüttli.

Die Abfahrt war ä chli sträng durch den verseichten Schnee und auch die Schy wollten nicht so recht nizti. Mit voller Energie klebten wir im Brunni die Felle wieder an die Schy, denn die Sonne gügselte schon über das Haggenspitzli. Alle genossen die Grillhüttlisuppe und etwas Zusätzliches. Wir machten Sprüche und lachten auch als ein Schylehrer uns Handschuhe brachte, die einer von uns verloren hatte.

Eine Schytour des Vergessens! So machte  der Tourenleiter die ersten Schritte weiter zur Haggenegg ohne seinen Rucksack. Bei schönstem Sonnenschein erreichten wir die Haggenegg und meinten, es wäre wirklich schade gewesen, wenn wir zu Hause gehockt wären.

Tour vom 24. Februar 2026 | Bericht vom 1. März 2026