Werkstatt Alpen: Von Macherinnen und Macher

Thomas von Rickenbach, Rettungschef unserer Sektion Mythen, geht ins Museum. Das darf man mit einem Schmunzeln zu Kenntnis nehmen. Thmoas von Rickenbach zeigt dort, dass er ein Macher ist.

Erhard Gick/pd

Unser Rettungschef Thomas von Rickenbach, Alpinist und Bergler, beteiligt sich an der Ausstellung im alpinen Museum in Bern, welche verschiedenes Handwerk von Machern und Macherinnen aus unserem Alpenraum näherbringt. Der Muotathaler zeigt in der Ausstellung, was man unter seinem Handwerk zu verstehen hat. Werkstatt Alpen: Von Macherinnen und Machern.

Hier fliegen die Späne, es stampft, surrt und zischt. Die Ausstellung «Werkstatt Alpen» stellt Handwerkerinnen und Handwerker aus den Schweizer Alpen vor. Sie schaffen mit Kreativität und Ausdauer nicht nur hochwertige Produkte, sondern auch neue Perspektiven. Die Ausstellung zeigt keine idealisierte Welt, sondern realen Alltag: Was bedeutet es, in einer digitalisierten und globalisierten Welt ein Produkt mit den Händen herzustellen? Wie viel Handarbeit steckt noch im modernen Handwerk – in Skiern, Schuhen, Schindeln?

Das Museum verwandelt sich in eine Werkstatt, in die verschiedene Handwerksbetriebe aus dem Berggebiet einziehen – persönlich oder in Bild und Ton. Sie geben Einblick in ihre Erfahrung und zeigen, was Handwerk heute heisst: vom lokalen Rohmaterial über traditionelle Produktionstechniken bis zur Vermarktung. In der Schindelwerkstatt machen sich die Besucherinnen und Besucher selber ans Werk, um in gemeinsamer Arbeit Teile des Museums einzuschindeln.

Die Räume der Hauptausstellung bleiben wegen Umbauarbeiten bis 17. Oktober 2019 geschlossen. Die Ausstellung «Echo. Der Berg ruft zurück» im Raum «Biwak» bleibt uneingeschränkt zugänglich.

Die Ausstellung beginnt am 18 Oktober und endet am 27. September 2020. Die Vernissage findet am 17. Oktober, 18.30 Uhr , am Helvetiaplatz 6, im Yehudi Menuhin Forum, vis-ä.vie Alpines Museum der Schweiz, statt.


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