Editorial.


Bergsteigen – Irrsinn mit Vernunft

Spektakulär sind sie, alle von uns haben sie schon gesehen und jeder bildet sich davon seine eigene Meinung. Die atemberaubenden Bilder und Reportagen über unglaubliche Leistungen im Bergsport entzücken uns Betrachter und sie ziehen uns in ihren Bann. Gewiss, die Bergsportindustrie lebt von solchen Taten und sie vermarktet sich damit erfolgreich.
Der Trieb von schneller und schwieriger, oder gar ausgefallener, scheint in uns Menschen bzw. Bergsteigern tief verwurzelt zu sein. Der älteste/jüngste Mensch auf dem Everest, am schnellsten durch die „Schattseite“ des Eigers oder auch die „7 second Summits“ sind allesamt medienwirksame Projekte. Ergo sind solche Leistungen auch dem Nachahmer wie auf dem Tablett serviert.
Geschehen vergangenen Sommer am Mont Blanc. Ein Amerikaner wollte mit seinem 9 jährigen Sohn und seiner 11 jährigen Tochter auf das Dach der Alpen klettern – oder wollten es die Kinder wirklich selber von sich aus? Nun gut, eine Lawine vereitelte den weiteren Aufstieg der Gruppe schon weit unten, passiert ist glücklicherweise nichts.
Wie weit sind wir aber bereit in Zukunft zu gehen? Wie blind gehen unerfahrene Zeitgenossen an derartige Unternehmungen heran? Eines ist auf jeden Fall klar: Wenn etwas bei der Bergsteigerei passiert, ist die Presse nicht weit und schnell sind wir Protagonisten pauschal als lebensmüde Menschen mit Bewegungsdrang weg kategorisiert.      
Vielleicht ist es genau das was uns immer weiter antreibt irrsinnige Dinge zu tun. Wir sind uns bewusst, welche speziellen Sportarten wir im oftmals schwierig kalkulierbaren, mit objektiven Gefahren geschmückten Lebensraum praktizieren dürfen – der Mut zum (Rest-)Risiko eben.
Ich wünsche Ihnen irrsinnig viele schöne Bergmomente und freue mich, dass auch sie mit Vernunft unterwegs sind.

Bergführer, Adrian Schuler  www.schwyzerbergfuehrer.ch

  

TREFFPUNKT der CLUBKAMERADEN:
                               jeden Freitag, 17.30 Uhr, am runden Tisch Hotel Wysses Rössli, Schwyz
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FRAUENHOCK:   Donnerstag, 4. Dezember 2014, 18.00 Uhr (Achtung, neue Zeit),
                               Restaurant Wysses Rössli, Schwyz
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JO:                         Do-Abend-Treff

 Jakobiger – 12. September

Die Tour konnte leider wegen schlechtem Wetter nicht durchgeführt werden.
 
Wir nehmen Abschied
Es liegt in Gottes Hand, uns Menschen zu sich zu rufen und uns den ewigen Frieden zu geben.
Wir nehmen Abschied von unserem Clubkameraden
 
¨    Xaver Lüönd, 1922, Herrengasse 7, 6430 Schwyz (Bäckerei Lüönd), verstorben nach 70-jähriger SAC Mitgliedschaft

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