Editorial:
 

Holzegg


Die Kapelle Holzegg wurde 1949 erbaut. Der erste Patron dieser Kapelle ist der hl. Landesvater Bruder Klaus von Flüe. Die Nebenpatrone sind: hl. Antonius der Einsiedler und der hl. Bernhard von Menton. Schon bald beschloss der damalige Vorstand das SAC Mythen, jährlich in einer Stiftsmesse Allen lebenden und verstorbenen Mitglieder der Sektion Mythen zu gedenken. Diese Tradition hat bis heute bestanden mit einigen kleinen Änderungen. Hat man bis vor wenigen Jahren die, während des Jahres Verstorbenen noch namentlich erwähnt, lässt dies aber sein, weil die Namen derjenigen in den Club Nachrichten erwähnt werden. Leider hat der Aufmarsch der SAC Mitglieder zünftig nachgelassen. Seit einiger Zeit wird die Stiftsmesse am Sonntag des Dank-, Buss- und Bettag gehalten. Traditionsgemäss sollte man an diesem Sonntag keine grossen Aktivitäten machen. Wenn aber die IO nach der hl. Messe an unserem Hausberg klettern, tut das dem Glauben keinen Abbruch. Die gute Seite dieses Sonntages ist, wir haben da auch die Möglichkeit zu danken, dass es uns gut geht, dass wir vielleicht eine Krankheit oder Unfall überstanden haben. Es gibt Vieles, wofür man danken kann. Busse muss man heutzutage keine mehr tun, weil es fast keine Sünden mehr gibt. Busse tun wir aber ganz unbewusst, wenn wir wieder einmal einen Stutz bewältigen und dabei alle kulinarischen Vergehen herausschwitzen. Beten ist auch nicht mehr so in. Aber auch hier gibt es viele Möglichkeiten, wofür wir beten könnten. Für unsere Lieben und Mitmenschen, denen es gerade nicht so gut geht oder die wir schon verloren haben. Für unsere schöne Heimat. Oder ganz einfach für die verrückte Welt die nur noch von Machtgehabe und Egoismus regiert wird. Ein befreundeter Priester hat mir einmal gesagt, man kann überall beten, wenn man beten will. Man kann dies auch beim Autofahren, arbeiten oder eben auch beim Wandern tun. Also sind wir angehalten, wieder einmal während einer Wanderung ganz still an jemanden oder etwas zu denken und ganz persönlich für Den oder die Sache zu beten.

Beat Suter


 

Das Martinsloch

Das Martinsloch (2650m) ist wohl eines der bekanntesten Felsenfenster in der Schweiz. Es befindet sich knapp unterhalb des Gebirgskamms, der die Grenze zwischen den Kantonen Glarus und Graubünden bildet, und liegt unter dem Sattel nordöstlich des Grossen Tschingelhorns (2849m). Es ist mit 22m Höhe und 19m Breite von eindrücklicher Grösse. Das Gebiet um den Piz Sardona wurde im Jahre 2008 auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Eines der wichtigsten Phänomene dabei sind die Glarner Hauptüberschiebung und die Tschingelhörner mit dem Martinsloch. Im Frühjahr und Herbst scheint die Sonne an einigen Tagen und während einigen Minuten, kurz vor ihrem eigentlichen Aufgang, durch das Loch auf den Ort Elm und dessen Kirchturm hinunter. Das Sonnenlicht bildet dann bei dunstigem Wetter, gleich einem Scheinwerfer, einen deutlich erkennbaren 4.7 km langen Lichtkegel, der einen etwa 50 m grossen, mehr oder weniger runden Lichtfleck auf das Gelände um Elm wirft. Der Lichtfleck kriecht von oben links nach unten rechts mit etwa 32 cm pro Sekunde den westlichen Hang hinunter. Dieses Phänomen ereignet sich jedes Jahr am 12. oder 13. März um 08:52 Uhr Mitteleuropäische Zeit und im Herbst am 30. September und 1. Oktober um 09:33 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit.

Trotz aller Regelmässigkeit, einmal war es dann trotzdem ganz anders. Man schrieb das Jahr 1989. Es war ein herrlicher Tag, dieser 1. Oktober. Strahlend blauer Himmel. Unzählige Besucherinnen und Besucher waren angereist, um die Sonne im Martinsloch zu sehen. Heute sollte es klappen, das Wetter könnte nicht besser sein. Trotz allem, um 09.33 Uhr kam die Sonne nicht. Wo war sie? Hatte sie sich verspätet? Stimmen die Berechnungen nicht? Fragen über Fragen und niemand wusste eine Antwort. Damit hatte sicher niemand gerechnet; Die Flimser von der anderen Seite des Gebirskammes hatten einen Streich gespielt und das ganze Martinsloch mit einem rieseigen Tuch bedeckt und sind den Elmern an diesem Tag buchstäblich vor der Sonne gestanden. Schlitzohren diese Bündner!

Auch der Vollmond scheint sporadisch durch das Martinsloch auf die Kirche. Das letzte Mal fand dies am 2. Oktober 1982 um 20.32 Uhr Mitteleuropäische Zeit statt. Das nächste Mal, bei dem man den Vollmond wiederum exakt von der Kirche aus erleben kann, ist erst wieder am 1. Oktober 2058. Da ich letzteres mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit als 98-jähriger direkt vor Ort nicht erleben werde, spekuliere ich, dass ich mit einigen von Euch zumindest aber das eindrückliche Sonnen-Naturspecktakel im Martinsloch stehend, so Gott und Petrus will, dieses Jahr erleben darf. Siehe dazu die Tour-Ausschreibung vom 30. September / 01. Oktober (Seite 11).

(Quellen: SAC-Führer, Glarner Alpen, 11. Auflage 2013 und Wikipedia)

Otmar Spescha

 


TREFFPUNKT der CLUBKAMERADEN:
jeden Freitag, 17.30 Uhr, am runden Tisch Hotel Wysses Rössli, Schwyz

FRAUENHOCK:  
Donnerstag, 07.September 2017, 18.00 Uhr,
Restaurant Wysses Rössli, Schwyz

JO:
Do-Abend-Treff

...

Einzeleintritte

Garmash Igor, Sattel

Kägi Sara, Zug

Kälin Fabian, Rickenbach

Koller Martin, Ibach

Regli Sabrina, Schwyz

Steiner Franziska, Brunnen

Suter Rebekka, Rickenbach

Tanner Dominik, Steinen

 

Familienmitgliedschaft

Bürgler Christian und Ramona, Schwyz, mit Jonas 2009 und Lino 2012

Wulfmeyer Timo und Sina, Lachen

 

…. war die Clubnachrichtenredaktorin für die September-Ausgabe in der ungewohnten – noch nie dagewesenen – Situation, !3! Editorials zu erhalten. Thomas Hediger entschied sich dann spontan für den August. Die Vorwörter von Beat Suter und Otmar Spescha sind aber zeitlich gebunden und betreffen beide den September (eigentlich auch das von Thomas Hediger….). Deshalb gibt es als Novum in diesen Clubnachrichten 2 Vorwörter, S. 1 und 2.


… hält die JO immer wieder Überraschungen bereit. Auf der Fahrt ins Wallis entdeckt ein JO-Mitglied auf dem Furkapass einen Biber am Strassenrand. Beim näheren Betrachten ist es aber ein gewöhnliches Alpenpfeifschwein.

 


…. auf der Lidernenhütte ist über die Sommermonate einiges los, z.B.:

  • Jassturnier 8. Oktober
  • Wildkräuter-OL
  • Panda-OL
  • 3x Übernachten / 2x Bezahlen

von Sonntag bis Samstag

Sommersaison bis 15. Oktober

www.lidernenhuette.ch / Telefon: +41 41 820 29 70

 

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