Editorial:

Freiwilligenarbeit – Hüttenversorgung

Die Bedeutung von Frei­willigenarbeit in der Schweiz ist riesig. Es gibt keinen Lebensbereich – von Politik über Sport und Kultur – der nicht von Freiwilligen massgeblich mitgestaltet wird. Freiwillig Tätige sind Menschen, die aus Idealismus einen Bei­trag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten. Dabei erfahren sie anstelle einer finanziellen Entschädigung eine persönliche Bereiche­rung. - Aufgrund der Schweizerischen Arbeitskräfte­erhebung weiss man, dass jede vierte Person ab 15 Jahren in der Schweiz mindestens eine ehrenamtliche Tätigkeit ausübt. Als Freiwilligenarbeit bezeichnet man eine aus freiem Willen erbrachte unentgeltliche Arbeitsleistung ausserhalb der Kernfamilie. Und nun komme ich zu unserem Anliegen. Auch in unserer Sektion ist es möglich, sich freiwillig zu engagieren. So werden in regelmässigen Abständen eine gewisse Anzahl von Helferinnen und Helfern gesucht, die bei den Hütten­versorgungsflügen mithelfen. In erster Linie wird Brennholz, aber auch Getränk und weitere für den Hüttenbetrieb notwendige Utensilien in Transportnetze verpackt. Das Material wird mit dem Helikopter zur Hütte geflogen und muss dort noch versorgt werden. Mithelfen kann jede/jeder. Besondere Fähigkeiten sind nicht notwendig. Unser designierter Hüttenchef für die Lidernenhütte, Andy Gasser, freut sich wenn sich neben den bekannten, auch neue Gesichter für einen Einsatz motivieren können. Arbeit gibt es genügend. Ausserdem ist es sehr faszinierend, aus nächster Nähe mitzuerleben, mit welcher Präzision die Piloten zusammen mit den Flughelfern die Ladungen vor und neben der Hütte absetzen.

Anmel­dungen für den nächsten Flugtag vom 30. Mai nimmt Andy gerne entgegen.
(Details vgl. Sektions­nachrichten). >>>Link, mehr..
Bereits jetzt schon besten Dank für Deinen Einsatz

Stephan Baumann, Präsident


TREFFPUNKT der CLUBKAMERADEN:
jeden Freitag, 17.30 Uhr, am runden Tisch Hotel Wysses Rössli, Schwyz
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FRAUENHOCK:  
Donnerstag, 7. Mai 2015, 18.00 Uhr,
Restaurant Wysses Rössli, Schwyz
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JO:
Do-Abend-Treff
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Läged Windgällen – 27.Februar

Die Tour wurde aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse abgesagt.
Da es in der ganzen Schweiz schlecht war, wurde auch keine Ersatztour durchgeführt.

 

….In der Tourenausschreibung vom 17. Mai heisst es SPZ mitnehmen. Das heisst „Schuh Putz Zeug“ mitnehmen.

…. In eigener Sache: Herzlichen Dank für die Zustellung der Tourenberichte und Fotos. Bitte beschränkt Euch auf eine max. 2 Fotos, damit nicht ich die Auswahl treffen muss, und mich dann wahrscheinlich prompt für die falschen Fotos entscheide….
Einzeleintritte:
Brugger Cornelia, Chamer Fussweg 11, 6300 Zug
Koller Anna, Herrengasse 5, 6422 Steinen
Schelbert Fabian, Baumgarten 3, 6436 Muotathal
Schuler Markus, Höhenweg 14, 6418 Rothenthurm
Sidler Alois, Chamer Fussweg 11, 6300 Zug
Steiner Beat, Föhneneichstrasse 50, 6440 Brunnen           
Van der Burch Louis, Rossberstrasse 29, 6410 Godau
Wujciak Thomas, Feldli, 6430 Schwyz
Familienmitgliedschaft
Pfyl Kari und Claudia, Achermatt 1, 6423 Seewen
 
Familiennachzug:
Geier Sonja, Bahnhofstrasse 32, 6400 Brunnen
 
Uebertritte aus anderen Sektionen, Zusatzsektion:
Bucher Andrea, Heubühlstrasse 2, 6424 Lauerz
Imhof Marc, Herrengasse 6, 6430 Schwyz
Keller Bernhard, Schlagstrasse 15, 6430 Schwyz ( Stammsektion Baldern)
Pfister Andi, Oberfeld 4, 6430 Schwyz
Seitz Thomas, Steinerberstr. 7, 6422 Steinen


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Wir nehmen Abschied

Gedanken zum Tod vom KiBe Leiter Pascal Lendi




Es war Ende April und wir planten eine Ski­tourenwoche im Berner-Oberland. Das Wetter lud nicht zum Türelen ein. Veloferien in der Toscana schienen uns eine Alternative zu sein. Pascal und Andrea reisten bereits am Vortag nach Florenz und erwarteten uns um Mitternacht am Bahnhof. Hier trafen wir diesen gross­gewachsenen Toggenburger. Er war uns auf Anhieb sympatisch. Seine ruhige tragende Stimme hatte etwas Bestimmtes. Gleichzeitig überzeugten uns aber auch sein Schelm und sein Witz. Dass wir in dieser Woche schluss­endlich die Insel Elba mit den Fahrrädern umrundeten, zeigte auch seine Spontanität und Interesse für Unvorhergesehenes. Diese Woche war der Start zu einer guten, tragen­den Freundschaft. Diese Freundschaft durften wir auch mit den in der Zwischenzeit beid­seitig gegründeten Familien weiter geniessen.

Viele Personen hätten die Fähigkeit sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Pascal (zusammen mit Andrea) hat die Herausforderung angenom­men und sich bereit erklärt das KiBe (Kinder­bergsteigen) zu übernehmen und weiterzuführen. Dieses Engagement verlangt Zeit, Geduld und das nötige Fachwissen. Dieses holte sich Pascal in J&S- sowie KiBe-Leiter-Kursen des SAC. Klettern, Bouldern, Bergtouren, Skitouren, Touren zusammen mit der JO und natürlich das KiBe Lager, die Fäden liefen bei Pascal zusammen. Von seiner ruhigen und überlegten Art durfte auch die Rettungsstation Schwyz profitieren. Ein Haudegen war er bestimmt nicht.

Pascal war eben auch oder vorallem ein Familienmensch. Trotz der viel zu kurzen Zeit, glauben wir, hat Pascal mehr bewusste Zeit mit seinen Kindern Leonie und Oliver verbracht, als viele andere es je tun. Bewusst hat er sich aber auch kurze Zeitfenster für sich gegönnt, sei es ein Flug mit dem Hängegleiter, eine Biketour mit Kollegen usw. Von so einem Zeitfenster kehrte Pascal am 30. März 2015 nicht mehr zurück. Er wurde im Aufstieg zum Mittlebärgpass von einer Lawine verschüttet.

Pascal du fehlst uns. Deine Stimme wird uns in unseren Erinnerungen noch lange nachhallen. Wir danken für die kurze aber intensive Zeit mit dir.


Andrea und Wisi Müller

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Die Türe öffnet sich und es erscheint ein aufge­wecktes Gesicht im Türrahmen. Aha, der neue Nachbarn, unkompliziert, hilfsbereit, einfach offen. Der ersten Begegnung folgen unzählige Momente:

Eine wilde Rodung im Garten, Touren am Berg, verschwitzt ein zufriedenes Bier auf dem Balkon oder die heimlichen Zigarren auf der Terrasse.

Man(n) hilft sich aus, wir können heute nicht, dann übernehme ich.

Werkzeuge teilen, Katzen füttern, Äpfel ernten, das Feuer im Garten, am liebsten spontan mit Würsten darauf.

Gemeinsamer Terrassenbau, Veloanhänger teilen, auch mal nur eine kleine Schraube ausleihen. Viel Schnee und der Wille zum Schaufeln. Kinder hüten, Geduld mit unseren kleinen Kerlen, ruhig erklären zum x-ten mal.

Der Drang auf Touren wann immer, Klettern, auf Ski, im Bach und dabei oder danach debattieren, mal tief, mal witzig, mal unwichtig.

Verlässlich in der Rettung, ein echter Kamerad, offen und ehrlich.

All das fehlt uns wir suchen Antworten können es einfach nicht begreifen es ist eine grosse Lücke Erklärungen greifen ins Leere unsere Gedanken schleifen über die Erinnerungen an Dich

und wir sind dankbar für diese schöne Zeit mit Dir

Pascal, wir denken an Dich

Deine ehemaligen Nachbarn


Michaela und Toni Tschümperlin

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